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 Der Blick über den Tellerrand:

 

Es ist Krieg um Europa herum, und in der Welt. Das erregt so manches Gemüt. Nein, antisemitistisch will fast kein Bürger sein, und doch gibt es Auswüchse. Weil Israel Krieg macht, und Bomben fallen.

Das muss keinem Menschen gefallen, aber die Menschen dort finden das sicher auch nicht toll, jedenfalls nicht alle - genauso, wie bei uns.

Auf Facebook berichtet ein ganz wunderbarer Online-Freund, dessen Vater dem Calwer Postillion noch gut und persönlich bekannt war. Das will ich nicht vorenthalten, weil er anspricht, wie schwierig inzwischen alles geworden ist:

 

Boris Palmer
 Tübingen ·
 

Freunde

Felicia Langer und ihren Mann zähle ich zu meinen Freunden. Sie haben viel durchgemacht, sind wunderbare Menschen und wir können viel lachen und reden. Ich bin sehr froh, dass ich einen Anteil daran hatte, dass ihr für den Einsatz für den Frieden in Israel das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.

Stephan J. Kramer Ist ebenfalls ein wunderbarer Mensch voller Humor und ein brillanter Intellektueller. Mit ihm zu diskutieren ist eine Anregung und Herausforderung. Auch ihn zähle ich zu meinen Freunden. Es ist für mich selbstverständlich, dass er nicht alleine bleiben darf, wenn er auf dem Tübinger Marktplatz gegen Antisemitismus spricht.

Heute war die viel diskutierte Kundgebung für Frieden in Palästina. Die ersten empörten Zwischenrufe hatte ich nach einer Minute. Da hatte ich gesagt, dass Dialog und Verständnis die einzige Chance für Frieden sind und ich mit Felicia Langer und Stephan Kramer mit zwei Menschen befreundet bin, die exponiert auf beiden Seiten des Konflikts in Deutschland und in Tübingen sprechen.

Aus der Logik des Eskalation auszusteigen ist unglaublich schwierig. Mein Aufruf zum Verständnis wurde von einer Gruppe von Demonstranten mit Sprechchören "Kindermörder Israel" beantwortet. Ich sehe unsere Aufgabe darin, beiden Seiten zu vermitteln, dass gegenseitige Verurteilungen keinen Ausweg weisen, sondern immer weiter in die Sackgasse führen.

https://www.facebook.com/ob.boris.palmer

 

 

Calw und die Sorgen um Zukunft und Jugend 

 

 

 Frieda ond Frieder:

 

Frieda: "Du, Frieder, der hot ons fei g'lobt."

Frieder: Ha no, wia kommat mer denn zu dera Ehr?"

Frieda: "Weil mir Alte doch so bescheida seiet, dia Jonge sollet sich

a Beischpiel an ons nemma, hot der OB g'moint."

Frieder: "Wenn solche ons lobat, no isch meischtens ebbes faul..."

 

Zu diesem Thema ein offener Brief vom Postillion an den Oberbürgermeister

von Calw, Ralf Eggert:

 

Nicht in meinem Namen, Herr OB Eggert.

Nach der Lektüre des heutigen Calw Journals war ich doch verblüfft. Sagte doch der Herr Oberbürgermeister Eggert, dass sich die Jüngeren ein Beispiel an den Alten nehmen sollten. Hier das Zitat:
„Senioren kommen, im Gegensatz zu Jungen, auch mit weniger aus, und die Gesellschaft sollte sich auch mal in Verzicht üben“, so Eggert. Man sollte abwägen, was man sich leisten könne, auch in kommunalpolitischer Hinsicht."  Abgesehen davon, dass die heutigen Verzichte zum grossen Teil alle abgepresst, erzwungen und politisch gemacht sind, und keine eigene Entscheidung der Menschen für etwas, ist das ein komisches Ansinnen eines Oberbürgermeisters.  Was mir spontan dazu einfiel, war der Widerspruch zum Buhlen und Werben um junge Bürger. Calw, das familienfreundliche, zukunftsbereite Städtchen, das neue junge Bürger braucht. Damit sollen sie also hinter den Öfen ihrer bisherigen Bleibe hervorgekitzelt werden, um dann in Calw zu erfahren, dass sie sich ein Beispiel am selbstlos bescheidenen Dasein der Alten nehmen sollen? Merkwürdig. Oder, wollte der OB uns Alten ein wenig Honig ums zahnlos gewordene Maul schmieren, weil er zuvor festgestellt hatte, dass es keine Förderprogramme für Senioren gibt? Und, schliesslich hätten wir ja das Land aufgebaut. Hm...  Dagegen verwahre ich mich. Nein, ich fühle mich keineswegs geschmeichelt. Ich wünsche keinem der jungen Menschen heute ein Leben voller Verzicht und Entsagungen, wie es inzwischen angesagt ist. Jeder Mensch, der halbwegs bei Trost ist und Kinder, oder auch schon Enkel hat, wünscht diesen, dass es ihnen besser gehen soll, als es uns beschieden war. Und - das sei Ihnen gesagt, Herr Oberbürgermeister Eggert, war eigentlich genau unser Lebenskampf, dass wir uns dafür eingesetzt haben: Ich - und viele meiner früheren Schulkameraden und Kameradinnen, Bekannte und Freunde.  Leider ist es anders gekommen, denn jeder Mensch, ob jung oder alt, hat heute - oft sogar mehr denn je - heftig zu kämpfen. Die einen, um sich zu behaupten im Leben, den Platz zu finden an dem Arbeit ist und wo man leben kann. Die Anderen, um überhaupt noch würdig zu überleben, und den Platz behalten zu können, an dem man sich heimisch fühlt. Von jenen, die abgestürzt sind, die darum kämpfen, überhaupt noch ein Bein auf die Erde zu bekommen, will ich gar nicht erst ausführlich reden.  Ihnen, Herr OB Eggert, fällt zu einem Thema, bei dem es um den Seniorenrat und um das Thema ging, ob die Alten dieser Stadt etwas von diesem wissen - und, was sie sich wünschen würden, nichts ein. Thema verfehlt, würde ich zu ihren Antworten sagen. Was Ihnen einfällt, ist so richtig typisch: Die Kostenfrage, und die Bescheidenheit...  Das bedeutet aber auch, dass Sie eigentlich schon resigniert haben - ein Jahr nach Amtsantritt. Sie sagten ja schon, dass Sie finanziell kaum Spielraum für die Stadt haben. Es ist schon klar, dass das deprimierend ist. Während uns Bürgern, egal welchen Standes, dauernd eingehämmert wird, wie wunderbar noch alles ist, und dass wir uns nicht so haben und ins Zeug legen sollen, gestattet sich also der Herr OB zu resignieren. Und, er gestattet sich, die Alten für eine Verzichtskultur den Jungen gegenüber zu stellen.  Es mag Auswüchse geben bei der Jugend, aber sind jene nur den jungen Leuten anzulasten? Setzt diese Gesellschaft, voran deren Regierende, diese Jugend nicht unter einen Druck, den wir Alten so nicht hatten? Gibt es nicht die Erziehungsdefizite, weil die Eltern noch mehr Druck, noch mehr Arbeit haben, und keine Zeit, Geduld und Energie mehr haben, um allem gerecht zu werden? Wird auf die Eltern nicht auch alles Mögliche abgewälzt, was es früher so nicht gegeben hat? Ich will damit nicht behaupten, dass früher alles besser war - das war es nicht. Es war lediglich anders.  Doch jede noch so kleine Chance, aus dem "anders" von damals mehr zu machen, neue Chancen zu eröffnen die mehr sind, als nur vage Aussichten, wurde in den zurückliegenden Jahren schon gründlich vertan. Wichtiger als die Menschen, die Jugend, die Zukunft aller, war eine Geldpolitik, die Kassen entleerte, die Bürger schröpfte und viele verarmte, und mit der Zukunft der Jugend nur noch zu spielen schien - zu deren Lasten, versteht sich. Abgesehen, von der Auslese, die sowieso betrieben wird...  Auf was sollen die jungen Leute denn verzichten? Auf ihre Jugend und die Entdeckung dieser inzwischen versauten und verschrobenen Welt? Es gibt welche, die sind aus dem Nordschwarzwald nie heraus gekommen - ist das wünschenswert? Oder, auf ein würdevolles und auch wirklich und wahrhaftig gelebtes Leben? Na, wunderbar... Es ist wieder, als hätten wir einen Krieg hinter uns, und müßten uns herauskämpfen, unter Entbehrungen. Nur, wir haben diesen Krieg nicht, wir Bürger. Wir wollten und wollen keinen Krieg, sondern leben. Aber Sie, Herr OB Eggert, was haben Sie denn der Jugend anzubieten, ausser dem Verzicht, den Sie abfordern wollen? Was wollen Sie den jungen Leuten sagen, wenn die Arbeitsplätze überall abgebaut werden? Was wollen Sie den Jungen anbieten, wenn sie denn verzichten sollen - als Ausgleich? Nichts?  Sie stehen mit ziemlich leeren Händen da, reden in einem anderen Interview von Kultur und mehr in der Zukunft, obwohl abzusehen ist, dass es auf die Weise, wie heute Politik gemacht wird, nicht viel anders sein wird, als jetzt - höchstens noch schlimmer. Mit einer Politik, die nur umschichtet, ein Europa betont ohne die Länder mitzunehmen - wirklich und real - und die alles entleert und entkernt - die Städte, die Arbeitsmöglichkeiten, die Löhne, die Renten, usw., wird das nichts mit der Zukunftsgestaltung. Wo setzen sich denn Sie ein für eine Politik, die für Menschen wäre, statt gegen sie? Eine Politik, in deren Dunstkreis Lebendigkeit und Leben möglich wäre, die diese Bezeichnungen auch verdienen würden?  Statt dessen haben wir also einen OB, der zum Verzicht auffordert und resigniert hat, das jedenfalls ist der Eindruck, der sich mir aufdrängt. Schade eigentlich, so alt sind Sie ja auch noch nicht, Herr OB Eggert.

 

 

 

 

 

 

 


In Calw wurden zu früheren Zeiten Autos gebaut.

 

Es wurden im Zeitraum vom 1. März 1950 bis zum 24. September 1953 in Calw vom Automobilhersteller Gutbrod Kraftfahrzeuge gefertigt. Und zwar der Kleinwagen Superior und der Lieferwagen Atlas. Insgesamt 7726 Superior in den unterschiedlichen Ausführungen liefen vom Band.


Für den Gewerbeverein wurde so ein Auto - beziehungsweise die noch vorhandenen Überreste - erworben. Viel Arbeit muss investiert werden, um das Auto zu einem Ausstellungsstück zu machen.


http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.calw-das-zeug-zum-aushaengeschild-hat-der-gutbrod-schon.f9cb1d22-d7a3-4fe0-8876-159be380f918.html

 


 

 


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